• Sinnlosoph

Frage 138: Deine schlimmsten Angewohnheiten

Jeder hat ein Laster. Heute geht es um meine. Und was wäre, wenn ich sie als Teil von mir sehen würde.

Was sind deine beiden schlimmsten Angewohnheiten? Was wäre, wenn du diese akzeptieren würdest?

Da ich nicht mehr rauche und nur selten Alkohol trinke, sind meine Angewohnheiten eher weniger gravierend. Wenn ich nun zwei Angewohnheiten nennen müsste, die nicht durch meinen Charakter bestimmt werden, müsste ich meinen exzessiven Kaffeekonsum nennen. Bis zu zehn Tassen am Tag ist gut drin. Eine weitere Angewohnheit von mir, die negativ auffällt ist, dass ich mich gerne in Dinge verbeiße und erst aufhöre, wenn es schon zu spät ist. Sei es nun bei einem neuen Projekt, einer Spielmechanik oder einen Beruf. Ich treibe es immer so weit auf die Spitze, wie es mir möglich ist. Der Sinn für rationales und den angemessenen Rahmen lasse ich da gerne außer Acht.

Das erste Laster wäre einfach zu bekämpfen. Im Vergleich zu Nikotin ist Koffein kaum abhängig machend. Nach einigen Tagen der Müdigkeit, gepaart mit Kopfschmerzen und Gereiztheit hätte ich es überwunden. Mir würde aber etwas fehlen, da mir Kaffee einfach schmeckt. Ich liebe den Duft, den Geschmack und die Atmosphäre, wenn ich am Morgen mit meinen Katzen auf dem Sofa sitze und die erste Tasse genieße. Ich hätte herzlich wenig Probleme damit dieses Laste zu akzeptieren.

Das zweite ist schon etwas anspruchsvoller. Ich kann es durchaus auch als eine meiner Stärken sehen. Wo andere bereits aufgeben blühe ich erst richtig auf. Allerdings hat darunter schon so einiges gelitten. Unter anderem auch meine Gesundheit. Zudem behaupte ich, dass das mitverantwortlich für meine Schlafstörungen ist. Allerdings wäre ich nicht so weit gekommen, wenn ich nicht manchmal diesen Irrsinn hätte.

Ehrlich gesagt habe ich diese Gewohnheit oder Eigenschaft schon längst akzeptiert. Ich nutze sie sogar, um meine Projekte voran zu treiben. Seit ich nicht mehr als Schulleiter tätig bin und meine Energie nicht mehr sinnlos in einem mir fremden Unternehmen verschwenden muss, kann ich die Ergebnisse, die dabei entstehen auch eher wertschätzen. Dem entsprechend fällt es mir auch schon etwas leichter einmal Abstand zu nehmen und eine Pause einzulegen.

Summa summarum bin ich wohl bereits soweit, das sich meine „schlechten“ Seiten akzeptiert habe. Ich nutze sie sogar aktiv für meine eigenen Zwecke. Ich sehe also nicht, weshalb ich hier etwas ändern müsste.

Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure schlechten Angewohnheiten und könnt ihr sie akzeptieren? Lasst es mich wissen!

This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now