• Sinnlosoph

Frage 193: Ekelhaftes in der Öffentlichkeit

Es gibt Dinge, die macht jeder. Allerdings machen es die meisten nicht in der Öffentlichkeit. Einige Punkte schauen wir uns heute an.


Hast du jemals in der Öffentlichkeit gespuckt, in der Nase gebohrt oder deine Zähne gereinigt?



Alle drei Punkte kann ich mit einem Ja beantworten. Auch wenn ich sie nicht gerade angenehm finde, so sind die eigenen Triebe manchmal stärker als die Erziehung. Da mir die Meinung anderer recht egal ist, stört es mich auch nicht wirklich. Allerdings versuche ich in der Regel trotzdem solche gesellschaftliche Regeln einzuhalten. Immerhin empfinde ich es ebenfalls als störend, wenn mir andere förmlich vor die Füße rotzen.


Gerade, wenn die eigene Gesundheit nicht ganz auf der Höhe ist, kann es aber durchaus einmal vorkommen, dass ich mein eigenes Wohlbefinden höher ansetze als das Empfinden von Fremden. So habe ich sicher schon einmal in der Nase gebohrt, wenn ich aufgrund einer Erkältung einen Riesenpopel hatte, der mir das Atmen noch weiter erschwerte. Genauso habe ich sicher schon das eine oder andere Mal mit einem Zahnstocher in meinem Mund herumgefummelt, wenn sich ein Stück zwischen den Zähnen verfangen hatte. Gerade, als ich noch abgebrochene Weisheitszähne hatte, war das aber auch wieder mehr eine Notwendigkeit, da es sonst zu einer Entzündung kommen könnte. Zu guter Letzt spuckte ich das eine oder andere Mal auf den Boden, wenn ich durch Sport außer Atem war. Jeder, der einmal Joggen war, kennt die Unfähigkeit die Zähe Masse im eigenen Mund zu schlucken. Da ist Spucken die einfachere Alternative.


Interessanter finde ich in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Kulturen. So konnte ich schon mehrfach Asiaten in Luzern beobachten, die das Spucken auf den Boden keineswegs ekelhaft oder störend fanden. Bei ihnen war das eine ganz normale Geste im Alltag, wie es bei uns das Zuwinken einer Bekanntschaft ist. Was also sollte ich davon halten?

Grundsätzlich finde ich, dass jeder in erster Linie auf sich selbst achten sollte. Wenn jeder nur das tut, was er auch von anderen erwartet, wären wir schon ein gutes Stück näher an einer friedlichen Gesellschaft. Wenn wir nun auch noch eine universelle Akzeptanz für fremde Kulturen entwickeln, wären wir schon beinahe am Ziel.


Doch wie sieht das Ganze bei euch aus? Habt ihr die angesprochenen Dinge schon einmal getan und wenn ja, in welchem Zusammenhang? Lasst es mich wissen!

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