• Sinnlosoph

Frage 70: Die besten und schlechtesten Erfahrungen

Der heutige Artikel ist wahrscheinlich mit dafür verantwortlich, dass ich keine Werbeanzeigen über Google schalten kann. Es geht nämlich um nicht Jugendfreie oder sogar nicht ganz legale Substanzen.


Was war deine beste Erfahrung mit Drogen und Alkohol? Was waren die schlechtesten?



Meine ersten richtigen Erfahrungen mit Alkohol machte ich bereits mit 15 Jahren. Ich war zu einem Waldfest eingeladen und für Verpflegung war gesorgt. Da es mein erstes Mal war, hatte ich keinen Maßstab und dem entsprechend schlecht ist die Sache verlaufen. Ich bin ziemlich schnell voll gewesen und bekam vom Rest des Abends kaum mehr etwas mit.


So oder ähnlich verlief es dann auch die nächsten paar Mal, bis ich ein wenig mein Limit kannte. Von da an wurde es um einiges angenehmer. Probleme hatte ich dann nur noch, wenn die ganze Nacht durchgefeiert wurde und ich dem entsprechend keinen harten Stopper mehr hatte. Alles in allem muss ich aber auch sagen, dass es meistens recht lustig wurde und nur sehr selten Probleme gab.


Meine schlechteste Erfahrung mit Alkohol machte ich dann mit 16. Aus einem mir nicht mehr klar zu erkennendem Grunde habe ich mit voller Kraft gegen ein Straßenschild geschlagen. Da meine Koordination nicht mehr die beste war, rutschte ich ab und brach mir dabei den Mittelhandknochen beim kleinen Finger. Das hatte eine knapp drei Monate dauernde Heilungsphase zur Folge, wobei mir zwei Metalldrähte durch den Knochen geschoben wurden, um den abgebrochenen Teil an Ort und Stelle zu halten. Heute habe ich eine kleine Narbe in der Nähe des Handgelenks und kann den kleinen Finger der rechten Hand nicht ganz strecken.


Meine besten Erfahrungen mit Alkohol sind eher schwierig zu benennen. Zum einen lernte ich meine letzte Freundin, die bis heute noch eine sehr enge Vertraute geblieben ist, während dem kotzen kennen. Damals hatte ich noch lange Haare und sie war so nett und hielt mir diese zurück. Auf der anderen Seite habe ich Alkohol während Konzerten und Open Airs gerne als Schmerzmittel benutzt, damit ich mit meinen knappen 1.70 Metern nicht im Moshpit untergehe. So konnte ich Teil der Action sein, ohne dass mir direkt alles weh tat.

Bei anderen Drogen habe ich nur wenig Erfahrung. Ich habe zwölf Jahre geraucht und bin nun mehrheitlich davon weggekommen. Wenn ich mit Freunden was trinken gehe, habe ich noch immer ab und zu eine Fluppe im Mund, in der Regel kann ich das grösste Verlangen mit Snus unterdrücken.


Wie an Open Airs üblich habe ich natürlich auch Grass probiert. Allerdings finde ich da den Geschmack derart widerlich, dass ich damit nichts anfangen kann. Ich finde es schön, wenn sich andere damit entspannen können, für mich ist es allerdings nichts.

Zu guter Letzt habe ich einmal am Wacken von einem Freund Poppers bekommen. Leider hat er mir erst nach Konsum gesagt, was es ist. Der Effekt ließ zu wünschen übrig. Nach einem zehn minütigen Lachflash folgten hämmernde Kopfschmerzen.


Heute trinke ich nur selten und das Rauchen habe ich auch relativ gut unter Kontrolle. Im Grossen und Ganzen habe ich meine Jugend in diesen Belangen zur Genüge ausgelebt und vermisse es nicht wirklich. Prinzipiell möchte ich aber niemandem vorschreiben, wie er zu Leben hat und würde sogar eine Legalisierung und damit staatliche Kontrolle aller Drogen befürworten. Das wäre allerdings ein Thema für ein anderes Mal.


Wie steht ihr dazu? Habt ihr eher gute, oder schlechte Erfahrungen mit Rauschmitteln gemacht? Lasst es mich wissen!

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