• Sinnlosoph

Feuerkrieger - 6. Kapitel: Auszug aus: Der Mensch und die Elemente

Die Grundlagen

Dieses Buch soll die längst vergessene Weisheit der Elemente wieder in Erinnerung rufen. Ursprünglich aus dem tiefen Süden stammend, war seine Lehre hier nur wenigen Vertraut. Nachfolgend sind alle Haupt- und Nebenelemente nach Häufigkeit aufgelistet. Die Aufzählung ist nicht vollständig und es kann vorkommen, dass sich Mischelemente ergeben.



Die Welt wird beherrscht von den Elementen. Der Mensch ist Teil davon. Ein jeder besteht aus einer jener Essenzen und diese wird bei seinem gewaltsamen Tod wieder freigesetzt. Es sind derer vier, welche Erwähnung finden: Die Erde, das häufigste aller Elemente, steht für das Leben an sich. Viele unter uns werden wieder zu Erde und fallen in der Regel nicht weiter auf. Es wird hier als Maß der Dinge gehalten. Die Luft, im Vergleich zu Erde sehr flüchtig, bildet die Substanz für all jene, welche die Freiheit lieben. Städte und Regeln gelten als Grenzen und werden nicht toleriert. Oft sind Vogelfreie jene, die ihr Element nicht zu beherrschen wissen und das Chaos verbreiten, das in ihnen wohnt. Bei ihrem Ableben wird ihr Körper nach einiger Zeit zu Wind, welcher die Welt in Atem hält. Das Wasser, beständig und unaufhaltsam, bildet die Grundlage für jene wenigen, die zu großem bestimmt sind. Mit großem Eifer und Geduld erarbeiten sie sich alles, was sie begehren. Jedoch sind sie leicht aus der Ruhe zu bringen und brauchen ihre Zeit der Erholung. Bei jedem Grab eines Wasserträgers entspringt, Jahrhunderte später, eine Quelle. Das Feuer, alles verzehrend und doch trostspendend, ist das seltenste aller Hauptelemente. Viele, die Feuer im Herzen tragen überleben die Geburt nicht. Nur ein wacher Verstand und starker Körper vermag die Reinglut zu lenken. Ein Feuermeister ist weithin gefürchtet, doch wird er nie zu wahrer Erfüllung kommen. Denn alles was er benötigt oder sich wünscht, vernichtet er und mehrt so seinen brennenden Schmerz und somit zeitgleich seine Macht. Neben den vier Hauptelementen gibt es zwei weitere, welche allerdings so selten sind, dass ein durchschnittlicher Mensch ohne weiteres sein Leben lang danach auf der Suche sein könnte ohne fündig zu werden: Der Mond, die perfekte Verbindung aus Licht und Dunkelheit, wohnt in jenen seltenen Wesen, welche über der Weltlichen Ordnung stehen. Oft zeichnen sich diese Menschen durch ihre Ästhetische Perfektion und ihr wunderschönes Äußeres aus. Es sind von Grund auf gute Wesen, welche das Leid anderer lindern können. Sie sind die einzigen, die sogar den tiefen Schmerz eines Feuerträgers lindern können und ihn so selbst zu einem Mondkind werden lassen. Mondkinder sind oftmals hoch gebildet und in bester körperlicher Verfassung. Der hauptsächliche Unterschied zum Feuer bildet ihre innere Ruhe und Zufriedenheit. Der Tod, das Ende allen Seins, ist als Element nicht hinreichend bestätigt. Bis heute zweifelt man daran, ob es je einen Todbringer gab. Da so wenig Details zur Verfügung stehen, wird hier auf Spekulation verzichtet.

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