• Sinnlosoph

Frage 61: Bist du ein Vorbild?

Ich hatte nie wirklich Vorbilder. Für mich gab es keinen Sinn, mich an jemand anderem zu orientieren, wenn ich die Dinge nur selbst beeinflussen konnte. Dem entsprechend fällt es mir schwer vorstellbar, dass ich für jemand anderen ein Vorbild wäre. Sollte das aber einmal der Fall sein, wird es nun analysiert.


Wenn du das Vorbild von Millionen von Kindern wärst, würde das dein Verhalten ändern? Wie sieht es aus, wenn du nur das Vorbild deiner eigenen Kinder bist?



Im Idealfall wird man aufgrund seines Charakters und seiner Taten zum Vorbild für andere. Dabei sollte es womöglich die authentische und wahre Persönlichkeit sein, die von anderen bewundert wird. Dem entsprechend dürfte es gar nicht nötig sein, sich zu verstellen, nur weil nun einige Menschen zu einem aufblicken. Zudem muss immer bedacht werden, dass niemand perfekt ist und auch ein Vorbild Fehler machen darf.


Sollte ich nun wieder erwarten auserwählt werden, würde ich wahrscheinlich nicht wirklich etwas ändern. Ungeachtet davon, ob es nun nur vor meinen Kindern, oder der halben Welt wäre. Ich würde immer noch meinem moralischen Kompass folgen und gesellschaftliche Versammlungen meiden. Würde es von mir erwartet werden, dass ich vermehrt Öffentlichkeitsarbeit leisten müsste, würde ich sie enttäuschen müssen. Wie eingangs erwähnt, würde dann meine introvertierte Seite ebenso zu meinem Vorbildcharakter gehören, wie alle anderen Qualitäten und schwächen, die mich ausmachen.


Mir fällt es in dieser Hinsicht relativ einfach, da ich mich von Natur aus gerne an Regeln halte. Ich biege sie manchmal etwas zurecht, um an meine Ziele zu gelangen, breche sie jedoch nicht. Zumindest versuche ich mich in einem gesellschaftlich akzeptierten Rahmen zu bewegen. Dadurch findet man zu mir keine Skandale, die wirklich bemerkenswert wären. Klar kann argumentiert werden, dass ich bei Geschäftsfeiern gerne zu viel getrunken habe und dabei das eine oder andere gesagt oder getan habe. Allerdings sind diese Vergehen, zumindest aus meiner Sicht, durchaus vertretbar, auch wenn man über Nacht zum Vorbild wird.


Wie steht ihr dazu? Seid ihr bereits ein Vorbild, oder würdet ihr gerne eines werden? Wer war euer Vorbild und wie hat es euch beeinflusst? Lasst es mich wissen!

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