• Sinnlosoph

Frage 101: Was willst du morgens nicht hören?

Aufstehen ist schwer. Vor allem, wenn man genau weiß, was einen erwartet. Dem entsprechend habe ich immer darauf geachtet, angenehme Weckrufe zu haben, die mich sanft aus dem Schlaf holten. Was wäre jedoch, wenn wir das nicht mehr beeinflussen könnten?


Wenn du gezwungen wirst, jeden Morgen dasselbe zu hören, was wäre das Schlimmste: ein schreiendes Kind, ein fluchender Betrunkener oder das Lied "It's a small world"?



Fangen wir diese Liste von unten an. Das, was mich am wenigsten beeinträchtigen würde, wäre ein fluchender Betrunkener. Ich mag alkoholisierte Menschen nicht, da sie meist nur Schwachsinn von sich geben und sich selbst für die größten halten. Ich bin da auch keine Ausnahme. Allerdings würden einige wüste Beschimpfungen durchaus eine Motivation sein, aus dem warmen Bett zu kommen. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass mich das Motivieren würde. Im schlimmsten Fall wäre es eine passende Zusammenfassung des neuen Tages. Ich glaube, damit könnte ich ganz gut leben.


Der zweite Punkt ist etwas schwieriger festzuhalten. Ich denke, das Lied wäre mit seiner Melodie noch eher zu ertragen. Ich habe jedoch in der Vergangenheit festgestellt, dass ich ganz gut mit Musik schlafen kann. Wenn ich also jeden Tag zur selben Zeit das gleiche Lied hören würde, wäre die Chance groß, dass ich einfach weiterschlafe. Immerhin habe ich das bereits mit dem einen oder anderen Black Metal Song geschafft. Anfangs wäre es sicher eine kleinere Tortur, mit der Zeit würde ich mich jedoch daran gewöhnen und könnte auch damit gut leben.


Ein schreiendes Kind wäre wohl das schlimmste. Ich habe nicht viel für Kinder übrig. Ich habe keine, will keine und mache es definitiv bei allen zukünftigen Beziehungen klar, dass daran nichts zu rütteln ist. Ich habe mir sogar schon überlegt, eine Vasektomie durchführen zu lassen. Wenn ich nun also jeden Tag durch das Geschrei eines Kindes geweckt werde, das zudem noch nicht einmal meines ist, würde mich das in den Wahnsinn treiben. Der einzige Lichtblick wäre, dass das Kind nach zehn Jahren sicher damit aufhören würde. Spätestens nach zwanzig hätte ich es nicht mehr mit einem Kind zu tun. Vielleicht wird dann daraus der fluchende Alkoholiker. Diese Folter hätte also zumindest ein absehbares Ende.


Wie seht ihr das? Was würde euch am meisten zur Weißglut bringen? Könntet ihr mit dem schreienden Kind leben? Lasst es mich wissen!

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