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Frage 177: Wie realistisch müssen Träume sein

Träume sind Ziele, die vielleicht nie erreicht werden. Heute geht es genau um diese Art von Träumen.

Hast du einen Traum, den du noch nicht verwirklicht hast? Warum nicht? Denkst du, träume dürfen unrealistisch sein, oder sollen sie immer erreichbar bleiben?

In meinem Buch „Regeln Brechen“ geht es unter anderem genau darum, dass wir unsere Ziele möglichst hochstecken sollen. Wenn wir auf den Mon zielen und verfehlen, treffen wir vielleicht einen anderen Stern. Genauso halte ich es mit den Träumen. Am Ende sind Träume nichts weiteres als Ziele, die wir vielleicht niemals erreichen werden. Es sind die Ziele, die wir zunächst in kleinere Etappen aufteilen müssen, um überhaupt erst den Weg zu erkennen. Was wäre also falsch, wenn wir sie unrealistisch halten?

Mein größter Traum ist es finanziell unabhängig zu sein und rein von einem passiven Einkommen zu leben. Dafür mache ich so einiges. Meine Bücher, die ich schreibe, sind eine Einnahmequelle. Eine andere ist dieser Blog. Der größte Teil stammt aber aus Investitionen. Durch mein Betriebswirtschaftsstudium habe ich genug Know-How, um entsprechende Unternehmensbewertungen vorzunehmen. Zusammen mit ein wenig zusätzlicher Literatur, die ich in meiner Freizeit konsumierte, sollte dieses Ziel sicher erreichbar sein. Vor fünf Jahren war es aber noch ganz und gar nicht der Fall.

Ich begann also damit, mich über das Thema zu belesen. Das BWL-Studium wählte ich dann nur, weil es mir auf dem Weg zu meinem Traum helfen würde. Ich winde Wirtschaft nicht besonders interessant oder spannend. Ich habe es also nicht studiert, weil es mir spass amcht. Dennoch würde ich es nicht als Fehler bezeichnen, da es mich zu meinem Traum führt.

Das finale Ziel ist es, 3.7 Millionen auf der hohen Kante zu haben. Dieser Betrag habe ich mir einmal ausgerechnet. Damit müsste ich nie wieder Arbeiten, könnte meinen Lebensstandard so weit ausbauen, dass es schon fast verschwenderisch ist und ich muss auch keine Angst vor dem Alter oder einer Rezession haben. Viele würden mir sagen, dass ein solcher Betrag für einen normalen Arbeiter fast nicht zu erreichen ist. Dass es unrealistisch ist in der heutigen Wirtschaft oder ich lieber das Leben jetzt genießen soll. Es war also ein durchaus unrealistischer Traum. Heute sieht die Sache aber etwas anders aus.

Ich glaube also, dass Träume nicht nur unrealistisch sein dürfen, sondern es bis zu einem bestimmten Punkt auch sein müssen. Wenn sie so realistisch und erreichbar sind, sind es keine Träume mehr. Dann sind es nur Ziele, für die man zu faul ist zu arbeiten. Der Stempel „Traum“ wird dann nur aufgedrückt um als Ausrede zu dienen.

Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Träume? Wie realistisch müssen sie aus eurer Sicht sein? Lasst es mich wissen!

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