• Sinnlosoph

Frage 109: Guter Schlaf oder viel Geld

Die heute Frage ist für mich recht interessant. Es geht um den Schlaf. Da ich seit Jahren an Schlafproblemen leide, kann ich mir wirklich guten Schlaf nur ansatzweise vorstellen.

Würdest du in Kauf nehmen, jede Nacht Alpträume zu haben, wenn du dafür unglaublichen Wohlstand erhältst? Was würdest du tun, wenn dein Beruf Schlafprobleme und Alpträume verursachen würde?

Schlafprobleme sind für mich nichts neues. Vor allem das Einschlafen und Ausschlafen fällt mir oft sehr schwer. Das führte in der Vergangenheit oft dazu, dass ich übermüdet war und mich teilweise über mich selbst ärgerte, da ich einfach nicht einschlafen konnte. In den letzten Monaten hat es sich jedoch gebessert. Wahrscheinlich auch, da ich nur noch selten Termine am Vormittag habe, die mich zu einer bestimmten Zeit ins Bett treiben und ich mir alles etwas besser einteilen kann.

Womit ich keine wirklichen Erfahrungen habe sind Alpträume. In der Regel schlafe ich wie ein Stein. Will heißen, ich wache am Morgen genau so auf wie ich am Abend eingeschlafen bin. Nur ganz selten erinnere ich mich an meine Träume und das meist, wenn ich am Nachmittag einen Powernap oder ein Verdauungsschläfchen einlege. Ich kann also nicht wirklich sagen, wie ich mich fühlen würde, wenn ich regelmäßig Alpträume habe.

Ein weiterer Punkt ist, dass Alpträume hauptsächlich auf den eigenen Ängsten aufbauen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich zwei irrationale Ängste habe: Ärzte und das offene Meer, bzw. tiefe Gewässer. Alles andere macht mir entweder keine Angst, oder ich kann mich rational beruhigen. Wie müssten also meine Träume aussehen, wenn sie das beinhalten sollten? Ärzte in Taucheranzügen wären wieder so lächerlich, dass ich es nicht als Alptraum auffassen würde.

Der zweite Teil der Frage lässt sich leicht beantworten: Künden. Ich war schon so weit, dass ich aufgrund meines Berufes nicht mehr schlafen konnte. Das war wahrscheinlich auch mit ein Auslöser dafür, dass meine Schlafprobleme heute so ausgeprägt sind. Als ich dann kündete und es besser wurde schwor ich mir, nie wieder einen beruf über meine eigene Gesundheit zu stellen. Der Schlaf gehölrt da genauso dazu.

Um Alles in einem Satz zu beantworten: Ich bleibe lieber beim Status Quo. Der ist nicht perfekt, doch konnte ich mich mittlerweile gut damit anfreunden.

Wie seht ihr die Sache? Würdet ihr für entsprechenden Wohlstand auf eine gesunde Mütze Schlaf verzichten? Lasst es mich wissen!

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